Mathis Geigenlehrerin hatte uns empfohlen doch in die Grampians zu fahren. Wir haben auch gerade genug Zeit und außerdem passt das ja auch zu unserem bevorzugten Küste-Berge-Küste-Schema.
Schon von Weitem sehen wir riesige Felskeile aus der ansonsten flachen Landschaft ragen und entschließen uns gleich ins Zentrum des Nationalparks – nach Halls Gap – zu fahren. Das Städtchen ist tatsächlich auch sehr nett, aber vor allem genial gelegen. Es wird von drei Seiten durch beeindruckende Bergmassive eingerahmt. Die Wahl der Unterkunft fiel uns auch leicht: Mathis entschied, dass es das Motel mit dem Tennisplatz sein muss. Als er kurz darauf auch noch den Basketballkorb entdeckte, hatten wir sportlich für die nächsten 2 Tage ausgesorgt.
Natürlich wurde zusätzlich wieder ein wenig gewandert. The Pinnacle ist, neben den sehr vielen einfach nur schönen Felsen, einer von dem aus man weit über die darunter liegenden flachen Ebenen blicken kann. Vermutlich war der Wanderweg zu kurz und zu wenig steil, aber für unseren Geschmack waren dort oben zu viele Asiaten (sorry)!
Wir haben deshalb vor dem Abstieg nur kurz Pause gemacht, was auch ganz gut passte, weil Mathis noch Bumerangs bemalen wollte. Das konnte man im hiesigen erstaunlich großen und modernen, Brambuk National Park & Cultural Centre tun. Unsere Farben kamen aus der Vorratsflasche, aber die Motive und die Maltechnik waren Aborigine-traditionell: Mit Grashalmen werden vorzugsweise Farbpunkte zu Linien und Figuren kombiniert. Weil auf so einen großen Bumerang wirklich sehr viele Farbpunkte in der Größe eines Grashalmquerschnitts passen, hat am Ende die ganze Familie an dem Projekt gearbeitet.
Zum Abschied von den Grampians gab es noch einen schönen Sonnenuntergang am Reed Lookout (ganz ohne Asiaten, nur mit ein paar Deutschen) und die obligatorischen Wasserfälle MacKenzie Falls).
Und auf dem Weg zu unserem nächsten Ziel kamen wir durch einige einsame Gegenden. Die Gelegenheit haben wir für Mathis erste Fahrstunde auf einer abgelegenen Schotterstraße genutzt (nach dem Motto: Lieber mit einem gemieteten Auto, als mit dem eigenen). Das Ganze ging auch ziemlich gut und Mathis hat es riesigen Spaß gemacht.






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