Wir bleiben unserem Muster Küste-Hinterland-Küste treu und fahren wieder in Richtung Meer. Dort soll es beaches geben, an denen Kängurus rumhüpfen. Tatsächlich hüpfen sie nicht nur am Depot Beach, sondern auch auf unserem Campingplatz, hinter dem Strand. Sie sind so an Menschen gewöhnt, dass eine Kängurumutter mit ihrem Jungen genau neben unserem Zelt über Stunden ihr Futter sucht und das Junge um uns rumhüpft.
In den Büschen hinter unserem Platz ist das Zuhause eines Wallabies (die ich ja viel süßer finde als Kängurus). Dieses sehen wir immer abends beim Futtersuchen. Es schaut auch mal rüber, aber kommt nicht zu nah. So wie die Papageien, die sich auf das Zelt, das Auto, den Campingstuhl setzen, als wir gerade den Kuchen rausholen – welch Zufall. Wir müssen sie richtig verscheuchen und so ein bischen „schschsch“ reicht da nicht.
So verbringen wir zwei Tage mit Strandwandern, Tiere beobachten, Feuerchen machen und frieren. Es ist nämlich außergewöhnlich kalt für die Jahreszeit und regnet auch häufig. In den Blue Mountains fing es an und nahm den Höhepunkt in Goulburn, wo es nachts 0 Grad war!!! Es scheint auch die kommende Woche nicht besser zu werden und ich habe jetzt tatsächlich meine Skiunterwäsche rausgeholt. Zu Beginn der Reise habe ich noch gedacht wir hätten diese ganzen Jacken, Fleecepullover und Socken auch zu Hause lassen können, aber jetzt sind es schon fast zu wenig!






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