Hier auf Bali werden uns ständig irgendwelche Dienstleistungen offeriert, die wir meistens nicht wirklich brauchen. Ziemlich viele männliche Balinesen sind Ich-AGs im Taxi-Gewerbe. Teilweise auch mit sehr interessanten Marketingkonzepten ("sexy taxi, sexy driver, sexy prices"). Viele Frauen scheinen kleine GmbHs gegründet zu haben und offerieren nachdrücklich "Massaase".
Als ordentlicher Tourist mag mal aber ja auch nicht alle Angebote ablehnen und so haben wir uns gestern zu einem Kochkurs angemeldet, der im Privathaus unserer Wirtin stattfand. Unter fachkundiger Anleitung haben wir frische Zutaten
geschnippelt, gemörsert, gerollt, gekocht, gebraten, gedünstet und gewendet
Das Ergebnis war wirklich lecker und weil die beiden Kochlehrerinnnen richtig nett und die anderen Koch-Eleven
sehr witzig waren, wurd's ein toller Abend.
Am nächsten Morgen waren wir nach dem opulenten Mahl noch nicht wieder richtig hungrig und wollten zum ersten Mal an den Strand. Um wieder möglichst viele Balinesen zu beschäftigen, buchten wir eine Ich-AG (Fahrer und Auto nicht sexy, aber gut und günstig). Am ersten Strand in Sanur sind wir banana boat gefahren: das fand Mathis toll und Sonka und ich deutlich zu touristisch (aber wir haben immerhin wieder viele Balinesen beschäftigt).
Danach ging's nach Kuta, dem größten und bekanntesten Strand auf Bali. Nach der Lektüre der Reiseführer hatte ich mich schon auf so etwas wie "El Arenal" eingestellt. Wir waren aber angenehm überrascht: Es war viel los aber auch ganz gemischtes Publikum, nette Stimung und eben ein wirklich schöner Strand und tolles warmes Wasser.
Um wieder möglichst viele Balinesen zu beschäftigen, haben Mathis und ich einen Surf-Kurs belegt. Nur wir zwei mir einem Lehrer. Das war noch nicht einmal für mich so schwierig wie befürchtet, zumindest bin ich einige Male gestanden und eben auch richtig gesurft. Mathis hatte den Bogen aber sehr schnell richtig raus und war völlig begeistert.






Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen