Um nicht nur an der Küste zu bleiben, sind wir auch mal etwas ins Hinterland (das heisst übrigens auch auf Englisch so) gefahren – nach Tamborine. Hier gibt es richtigen Regenwald, den wir auch auf einem Baumkronenpfad (nennt man es bei uns) oder Skywalk (so nennt man es hier) erkundeten. Das war sehr grün (in allen Schattierungen) und interessant. Etwas, was mich hier ohnehin fasziniert: Die Pflanzen, die wir in klein in der Wohnung stehen haben (ich hoffe, sie leben noch), sehen wir hier in voller Größe und da ist eine alte deutsche Eiche teilweise sehr klein im Vergleich.
Natürlich sind wir auch schwimmen gegangen, in einem Fluss: bei den Cedar Creek.Falls. Wie der Name schon sagt, gab`s da Wasserfälle und auch kleine Wasserlöcher, die als natürliche Pools fungierten – gerade richtig temperiert.
An diesem Creek lag auch unser Campingplatz, auf dem wir ein sehr nettes älteres Paar (Dave und Lynn) kennen gelernt und mit ihnen gemeinsam zu Abend gegessen haben. Mathis hat sich tapfer geschlagen und auch zur Konversation beigetragen.
Später am Abend saßen wir noch in der Bar und wurden Zuschauer eines kulturellen Ereignisses: Australien gegen Neuseeland (Rugby). Außer zwei total verrückt verkleideten Männern, war die Stimmung wie bei einem Fußballspiel in Deutschland, eben sehr emotional.
Für mich ist eigentlich das Spiel viel interessanter: Ein Haufen recht großer, stämmiger Männer, die sich übereinander werfen und nach einer – manchmal recht langen Zeit – kommt irgendwo aus dem Haufen der Ball (so ein komisches Ei) herausgeflogen, wird zwei-, höchstens dreimal weitergeworfen bis alles wieder in einem Haufen aus Menschen und Ball endet – lustig.


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