Nach 3 Wochen auf Tasmanien steuern wir wieder Hobart an, bisher haben wir die Hauptstadt ja nur von oben gesehen (aus dem Flugzeug und vom Mt. Wellington).
Da es in Hobart ohnehin keine schönen Campingplätze gibt, stellen wir uns 30 km vor der Stadt in New Norfolk, auf ein riesiges kommunales Sportfeld, auf dem Mathis und ich uns erst einmal etwas austoben. Plötzlich werden wir zu unserer Verwunderung mit einem eindeutig deutschen „Hallo!“ begrüßt. Ein deutsches Paar hat offensichtlich denselben Stellplatz ausgesucht: Wir plaudern ein wenig, sind uns sympathisch und verbringen einen kurzweiligen Spielabend mit Chris und Christin.
Weil Christin viele lustige Geschichten erzählen kann und auch Mathis schön beim Spielen bemuttert, wird es doch halb eins.
Hobart hat einen schönen und noch intakten Fischereihafen und das älteste Viertel „Battery Point“ lädt mit netten Häuschen aus der Gründerzeit, der hiesigen Gründerzeit um 1850, zum Spazieren ein. Ein Mittagessen am Salamanca Market rundet diesen ersten Tag ab. Nachdem wir am nächsten Tag unser tapferes Wohnmobil abgegeben haben, das uns immerhin über 1600 km gut transportiert und manche kalte Nacht warmgehalten hat, schauen wir uns noch mal das Shoppingviertel von Hobart an. Auch hier gibt es nette Cafes und Restaurants, unter anderem ein Fischrestaurant mit der Atmosphäre eines Bahnhofscafes, aber hervorragendem Essen. Wir müssten eigentlich früh ins Bett, weil wir um halb fünf aufstehen müssen, aber es wird doch wieder zu spät.




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